Ein Modellvorhaben mit Förderschwerpunkt
„Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“ in der ifw MBZ GmbH
Die Zahl der Ausbildungsverträge im Altenburger Land im Bereich des Handwerks ist in diesem Jahr um etwa 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Diese Entwicklung erfordert neue Lösungen, um zukünftige Fachkräfte in regionale Unternehmen zu bringen.
Die ifw Meuselwitzer BildungsZentrum GmbH führte am 14.09.2011 gemeinsam mit
der Kreishandwerkerschaft Altenburger Land eine regionale Infoveranstaltung zu diesem Thema durch. Die Geschäftsführer der ifw MBZ GmbH Herr Matuszewski und der Kreishandwerkerschaft Altenburger Land Herr Krys begrüßten die Gäste. Wichtige Vertreter der Agentur für Arbeit, des Landratsamtes Altenburger Land, der Schulen, des Ostthüringer Ausbildungsverbundes und von Unternehmen nahmen daran teil und beteiligten sich auch rege an der kontroversen Diskussion im Anschluss an die Vorträge. Herr Krys unterstrich die Bedeutung dieses Projektes für die Region und vor allem für die Handwerksunternehmen. Frau Feller, die Beauftragte für Bildung im Landkreis, betonte die Bedeutung der Berufsorientierung für die Berufswahlentscheidung der Jugendlichen. Der Innungsobermeister Herr Moewes stellte die Herausforderungen für die regionalen Handwerksunternehmen dar, geeignete Auszubildende zu finden.
Die ifw Meuselwitzer BildungsZentrum GmbH führt das Projekt, das sich mit der lang- und mittelfristigen Fachkräftesicherung für klein- und mittelständische Unternehmen beschäftigt als Modellprojekt im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) durch. Ziele des Projektes sind, neue Zielgruppen für eine duale Ausbildung in regionalen Unternehmen zu erschließen und die betriebliche Ausbildung im dualen System zu unterstützen.
Das gesamte Projekt wird durch das Institut für Berufs- und Betriebspädagogik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wissenschaftlich begleitet. Auf der Veranstaltung wurde die Forschungseinrichtung vertreten durch Frau Dr. Felsche. Sie präsentierte aktuelle Ergebnisse der beruflichen Bildungsforschung und zeigte Perspektiven auch für das Projekt auf. Herr Matuszewski fasste die Ergebnisse der Diskussion zusammen und nahm die Impulse für das weitere Vorgehen auf. Konkrete Vereinbarungen, insbesondere mit den Vertretern der Unternehmen wurden getroffen.
Dieses Projekt ist eine gute Möglichkeit mit den Herausforderungen der demografischen Entwicklung für das Altenburger Land umzugehen und Lösungen zu entwickeln. Weitere Informationen finden Sie hier...